Kellye Nakahara war eine beliebte amerikanische Schauspielerin und Künstlerin, die vor allem durch ihre Darstellung der Lieutenant Nurse Kellye Yamato in der Kultserie „M A S*H“ bekannt wurde. Ihre herzliche Ausstrahlung und ihre unvergesslichen Auftritte machten sie beim Publikum weltweit beliebt und hinterließen einen bleibenden Eindruck in der Unterhaltungsbranche.
- Vollständiger Name: Kellye Nakahara Watson
- Geburtsdatum: 16. Januar 1948
- Geburtsort: Honolulu, Hawaii, USA
- Nationalität: Amerikanerin
- Todesdatum: 16. Februar 2020
- Sterbeort: Pasadena, Kalifornien, USA
Frühes Leben und familiärer Hintergrund
Kellye Nakahara wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs dort auf. Ihre Abstammung war halb asiatisch, halb hawaiianisch. Ihre Kindheit im kulturell reichen Umfeld Hawaiis prägte ihre tiefe Wertschätzung für die Künste. Nach ihrem Abschluss an der Kalani High School zog sie nach San Francisco, um eine künstlerische Karriere zu verfolgen , und zeigte schon früh ihre Leidenschaft für Kreativität.
Karrierebeginn und wichtige Meilensteine
1967 heiratete Nakahara David Wallett und zog nach Los Angeles, wo sie sich der Schauspielerei zuwandte. Ihr Durchbruch kam mit der Besetzung der Rolle der Krankenschwester Kellye in der ersten Staffel der Fernsehserie „M A S*H“. Anfangs nur eine Nebenrolle, wurde ihre Rolle im Laufe der Zeit erweitert, und sie trat in 167 Episoden der elf Staffeln der Serie auf. Ihre Darstellung der Krankenschwester Kellye verlieh der Figur Tiefe und Wärme und machte sie zu einem Publikumsliebling.
Bemerkenswerte Werke und Erfolge
Neben „M A S H“ stellte Nakahara ihre Vielseitigkeit in Filmen wie „Clue“ (1985) unter Beweis, wo sie die Köchin Mrs. Ho spielte, und „Doktor Dolittle“ (1998). Sie hatte auch Gastauftritte in Fernsehserien wie „Hunter“, „Unser lautes Heim“, „NYPD Blue“ und „Sabrina – Total Verhext!“. Ihr Beitrag zu „M A S H“ wurde 2009 mit einem TV Land Impact Award ausgezeichnet.
Persönliches Leben und Beziehungen
Kellye Nakahara heiratete David Wallett 1967, und die beiden blieben bis zu ihrem Tod im Jahr 2020 zusammen. Das Paar hatte zwei Kinder, eine Tochter namens Nalani (Lani) und einen Sohn namens William, und wurde mit vier Enkelkindern gesegnet. Nakahara engagierte sich stark in ihrer Gemeinde in Pasadena, Kalifornien, und war Mitglied der Theatergruppe East West Players, der Gesangsgruppe Town Singers und fungierte als Kunstbeauftragte der Stadt.
Vermögen und Lebensstil
Zum Zeitpunkt ihres Todes wurde das Nettovermögen von Kellye Nakahara auf rund 10 Millionen Dollar geschätzt.
Dieses Vermögen verdankt sie ihrer erfolgreichen Schauspielkarriere und ihrer Arbeit als Aquarellmalerin. Ihre Sammlung „The Gardens of Pasadena“ zeigt historische Sehenswürdigkeiten und wurde im Rathaus von Pasadena ausgestellt. Außerdem wurde sie beauftragt, die Maguire Gardens in der Zentralbibliothek zu malen.
Interessante Fakten und Wissenswertes
- Nakahara war eine engagierte Unterstützerin des Ronald McDonald Hauses und besuchte es jedes Jahr, um Kindern ihre Zeit und ihre Bilder zu schenken.
- Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin war sie eine bekannte Aquarellkünstlerin und malte unter ihrem Ehenamen Kellye Wallett.
- Sie war acht Jahre lang als vom Bürgermeister ernanntes Mitglied der Pasadena Arts and Culture Commission tätig.
Wohltätige Arbeit und Vermächtnis
Nakaharas philanthropisches Engagement erstreckte sich auf verschiedene Gemeinschaftsaktivitäten und spiegelte ihr Engagement für Kunst und wohltätige Zwecke wider. Ihr Vermächtnis in der Unterhaltungsbranche ist geprägt von ihren unvergesslichen Auftritten und ihrer Hingabe an ihr Handwerk, die sowohl bei ihren Kollegen als auch bei ihren Fans einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
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Zukunftspläne und Auswirkungen auf die Kultur
Obwohl Kellye Nakahara am 16. Februar 2020 verstarb , wirkt sie weiterhin durch die anhaltende Popularität von „M A S*H“ und ihre Beiträge zur Kunst. Ihre Darstellung der Krankenschwester Kellye ist nach wie vor eine bedeutende Darstellung asiatisch-amerikanischer Charaktere im Fernsehen und inspiriert zukünftige Schauspielergenerationen.